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SUMMARY:Wie umgehen mit Weltraumschrott?
DESCRIPTION:Mehr als 36.500 menschengemachte Objekte mit einer Größe von üb
 er zehn Zentimetern umkreisen permanent die Erde. Die wenigsten sind funkti
 onsfähige Satelliten – mit 81 Prozent macht den weit überwiegenden Teil Sch
 rott aus. Es sind beispielsweise aufgegebene Satelliten, ausgediente Rakete
 nstufen und Bruchstücke davon. Und sie sind ein Problem, mit dem die Raumfa
 hrt tagtäglich umgehen muss.\n\nDr. Flohrer erklärt in dem Vortrag, dass di
 e Schrottteile sich im gleichen Verkehrsraum bewegen wie funktionierende Sa
 telliten. Folglich können sie mit diesen kollidieren, sie nachhaltig beschä
 digen und auch weitere Schrottteile erzeugen. Zur Kollisionsvermeidung könn
 en Raumfahrzeuge und manövrierfähige Satelliten ein Ausweichmanöver vollzie
 hen, sofern die Bewegung des potenziellen Crash-Partners bekannt ist. Um di
 ese zu erfassen, ist aber eine ständige Überwachung des Weltraums erforderl
 ich, so Prof. Dr.-Ing. Guido Bartsch, der an der THM im Rahmen seines Forsc
 hungsprojekts MASSATS Konzepte für künftige Systeme zur Weltraumüberwachung
  untersucht.\n\nBartsch und Flohrer vertiefen an diesem Tag Ihren fachliche
 n Austausch. Im Anschluss erläutert Flohrer in einem öffentlichen Vortrag, 
 welche Auswirkungen ein Crash im Weltraum für die Menschheit haben kann und
  wie internationale Zusammenarbeit und interdisziplinäre Forschung die Lage
  im All kontrollierbar machen sollen. Dabei spielen beispielsweise „Big Dat
 a“-Ansätze, der Einsatz von künstlicher Intelligenz und nicht zuletzt auch 
 computergestützte Simulationen eine große Rolle.
LOCATION:THM Gießen
DTSTAMP:20230308T101952Z
DTSTART:20230118T163000Z
DTEND:20230118T180000Z
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